Kohlenhydrate - Schnelle Energie

Kohlenhydrate finden sich fast nur in pflanzlichen Nahrungsmitteln ausgenommen ist davon Milch. Zucker, Stärke und Ballaststoffe sind Kohlenhydrate.

Dabei sind Stärke und Ballaststoffe Riesenmoleküle, die aus einzelnen Zuckermolekülen zusammengesetzt sind. Zucker in diesem chemischen Sinn ist nicht der Haushaltszucken, sondern z.B. Traubenzucker (Glukose) und Fruchtzucker (Fructose). Beim Verdauen werden die Kohlenhydrate in diese kleinsten Einheiten zerlegt. Diesen Zucker spült das Blut zu den Zellen, die ihn dann verbrennen.

Zucker:
Der süße Stoff – ob weiss oder braun, bringt nur „leere“ Kalorie und kann schadlos vom Speisplan gestrichen werden. Den Zucker, den die Nerven als Nahrung brauchen, bekommen sie ausreichend aus den Kohlehydraten von Obst, Gemüse und Getreide.
Dass Zucker der Gesundheit schaden kann, ist so eindeutig belegt, dass die Bezeichnung „Schadstoff“ inzwischen gerichtlich bestätigt wurde. Zucker fördert die Entstehung von Karies. Eine über lange Zeit genossene überreichliche Zuckermenge wandelt der Körper in Fett um und lagert es in Depots ab.

Honig:
Er besteht zu 80% aus Zuckern und 20% aus Wasser und enthält nur winzige Mengen Azetylcholin, Enzyme und Mineralstoffe, vor allem Kalzium und Phosphor, Vitamine nur in Spuren. Für das Aroma sind über 100 andere Substanzen verantwortlich.
Obwohl Honig im Vergleich zu raffiniertem Zucker das „natürliche“ Nahrungsmittel ist, hat er all die gesundmachenden oder gesunderhaltenden Eigenschaften, die man ihm nachsagt, nicht. Er ist im Gegenteil sogat stärker kariesfördernd als andere Zucker, weil er an den Zähnen klebt.

Ballaststoffe:
Ballaststoffe sind Pflanzenstoffe, deren größten Teil der Körper nicht verwerten kann. Sie werden im Dickdarm von den Bakterien teilweise abgebaut und mit dem Kot ausgeschieden. Ballaststoffreich sind Gemüse, Kartoffeln, Salat, Obst und (Vollkorn-) Getreideprodukte.
Ballaststoffe:

  • füllen den Magen lange. Das verlängert das Sättigungsgefühl.
  • füllen den Darm gut. Sein Inhalt gleitet besser, weil die Ballaststoffe Wasser binden. Dadurch funktioniert die Verdauung besser.
  • binden im Darm Gallensäuren, die so ausgeschieden werden. Um diesen Verlust auszugleichen, produziert der Körper neue Gallensäuren. Dafür entzieht er dem Blut Cholesterin als Baustein für Gallensäuren: Der Cholesterinspiegel sinkt. Zugleich wird verhindert, dass überschüssige Gallensäuren zu potentiell krebsfördernden Produkten abgebaut werden.
  • können Blähungen verursachen, weil die Darmbakterien noch Teile der Ballaststoffe verwerten. Nach kurzer Gewöhnungszeit vergeht es.

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