Kammer fordert mehr Investitionsmittel für Krankenhäuser in Sachsen-Anhalt

Mitteilung vom: 13.11.2017

Ärztekammer unterstützt Forderung nach mehr Geld für die Krankenhäuser

Magdeburg/Ärztekammer. Die Ärztekammer Sachsen-Anhalt begrüßt die heutigen Erklärungen aus der Landtagspolitik im Hinblick auf die Forderung nach der Bereitstellung nötiger Investitionsmittel für Krankenhäuser und Universitätskliniken. SPD und Die Linke verweisen dabei zurecht auf die erhöhten Steuermehreinnahmen von 236 Millionen in diesem Jahr und einer ebenso positiven Schätzung für die kommenden Jahre.

Die Ärztekammer Sachsen-Anhalt appelliert seit Jahren an die Politik, die Investitionen nicht auf ein Minimum weiter einzufrieren. Die Investitionen für die Krankenhäuser im Land sichern die medizinische Versorgung einer weiter alternden Gemeinschaft und stützen die Kliniken als Forschungseinrichtungen und bedeutende Arbeitgeber im Land.

Die Ärztekammer erinnert daran, dass gerade die Ärztinnen und Ärzte an den Unikliniken schwierige und komplizierte Fälle behandeln, die nur unter geeigneten Bedingungen versorgt werden können. Für eine weiterhin hochwertige Versorgung der Patienten bedarf es eines deutlichen Bekenntnisses der Landespolitik.

Zudem tragen die Unikliniken die Verantwortung für die Ausbildung des medizinischen Nachwuchses. Auch im Interesse des dringend benötigten ärztlichen Nachwuchses im Land, empfiehlt die Ärztekammer, die Appelle der Universitätsmediziner im Land ernst zu nehmen und den Investitionsstau aufzulösen.


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